Innerhalb weniger Jahre ist Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts zur drittgrößten Kolonialmacht der Welt geworden; doch 1918 war es mit aller kolonialen Pracht schon wieder vorbei. Petschull zeichnet nicht nur kenntnisreich und detailliert diese kurze Geschichte nach, die in den entsprechenden Gebieten in Afrika, China und der Südsee dennoch tiefe Spuren hinterlassen hat, sondern er hat erstmals auch alle ehemaligen „Schutzgebiete" des Kaiserreichs selbst aufgesucht, nach jenen heute noch schmerzenden Kolonialisationsnarben geforscht und Gespräche mit den Menschen geführt. Dadurch entstand ein einzigartiges Panorama über ein heute oft verdrängtes Kapitel deutscher Geschichte. Jürgen Petschulls Texte und die eindrucksvollen Fotos von Thomas Höpker machen dieses Buch zu einem eindringlichen, bitterschönen Lektüre-Erlebnis.

Jürgen Petschull, 1942 in Berlin geboren, ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist, der unter anderem lange Jahre für den Stern Reportagen und Serien über zeitgeschichtliche Themen verfasst hat und Chefreporter von Geo war. Heute lebt Petschull in Bremen sowie in einem Haus am Flüsschen Oste und schreibt Sachbücher und Romane, die häufig auf tatsächlichen historischen Geschehnissen basieren. Viele seiner Bücher sind in mehrere Sprachen übersetzt worden.

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